Opferschutz / Nebenklage

Sie oder ein Angehöriger von Ihnen wurden Opfer einer Gewalttat? Sprechen Sie mit uns. Als Opfer einer Gewalttat unterstützen wir Sie zu jedem Zeitpunkt, dies reicht von der Strafanzeige bis zum Ende eines Strafprozesses. Neben der Erstellung einer Strafanzeige, der Begleitung im Ermittlungsverfahren und Vertretung ihrer Interessen im Strafprozess können Sie mit unserer Hilfe bereits frühzeitig im Strafverfahren Einfluss nehmen. Durch das sogenannte Adhäsionsverfahren haben Sie außerdem die Möglichkeit, bereits im Rahmen des Strafverfahrens Schmerzensgeld zu beanspruchen.

Die Nebenklage gibt Opfern die Möglichkeit neben der Staatsanwaltschaft als weiterer Kläger bei Gericht aufzutreten. Dem Opfer stehen dann eigene Verfahrensrechte zu. Eine Nebenklage ist möglich, wenn das Opfer Verletzter eines der im Katalog des § 395 StPO aufgeführten Delikte ist.
Zu diesen nebenklageberechtigten Personen gehören insbesondere Opfer von Taten gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Hierunter fallen beispielsweise der sexuelle Missbrauch von Kindern, die Vergewaltigung sowie der Menschenhandel. Ferner sind auch Opfer von Taten gegen die körperliche Integrität nebenklageberechtigt.

Nach dem erfolgten Anschluss stehen dem Opfer in seiner Position als Nebenkläger zahlreiche Verfahrensrechte zu, die in der Hauptverhandlung zum Tragen kommen. Während man als Zeuge vor der Vernehmung dem Sitzungssaal fern bleiben muss, hat das Opfer das Recht, während der gesamten Verhandlung anwesend zu sein, auch wenn es zu einem späteren Zeitpunkt noch als Zeuge vernommen werden wird. Ferner stehen dem Opfer ein Fragerecht, ein Beweisantragsrecht sowie das Recht zur Abgabe von Erklärungen zu. Darüber hinaus kann das Opfer unabhängig von der Staatsanwaltschaft Rechtsmittel einlegen. Als Nebenklagevertreter schützen wir Ihre Interessen als Opfer einer Straftat. Rechtsanwalt Johannes Siegmund ist Fachanwalt für Strafrecht und setzt sich für Ihre Belange ein. Es ist sinnvoll, sich bereits frühzeitig über seine prozessualen Rechte zu informieren und die Hilfe eines erfahrenen Rechtsanwalts zu suchen, damit Sie Ihre Rechte als Tatopfer im Strafverfahren effizient wahrnehmen können.

Wir beraten Sie darüber hinaus auch gerne über die Möglichkeiten der kostenlosen Beiordnung eines Rechtsanwaltes oder die Beanspruchung von Prozesskostenhilfe. Gerade bei schweren Gewaltdelikten wie Mord, Totschlag, Vergewaltigung, sexuelle Nötigung etc. werden die Kosten in aller Regel durch die Staatskasse getragen. Aber auch in anderen Fällen besteht die Möglichkeit der staatlichen Kostenübernahme.

Nicht zuletzt stehen wir Ihnen in jeder Situation auch als emotionale Unterstützung zur Seite und arbeiten daher eng mit sozialen Einrichtungen und Organen der Rechtspflege zusammen. Bei Fragen rund um das Thema Opferschutz / Nebenklage können Sie gerne einen persönlichen Besprechungstermin vereinbaren. In sehr dringenden Fällen steht Ihnen Herr Rechtsanwalt Siegmund auch außerhalb der üblichen Bürozeiten über den strafrechtlichen Notdienst zur Verfügung:

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