Berufung / Revision

Sie wurden von einem Strafgericht verurteilt und sind mit dem bisherigen Ergebnis unzufrieden? Gegen Urteile im Strafrecht kann grundsätzlich das Rechtsmittel der Berufung oder der Revision eingelegt werden. Doch nicht immer ist jedes Rechtsmittel zulässig, und nicht immer ist jedes Rechtsmittel sinnvoll. Deshalb stellt sich nach einer strafrechtlichen Verurteilung für den Verurteilten erstens die Frage, ob ein Rechtsmittel gegen das Urteil eingelegt werden soll und zweitens, welches Rechtsmittel sinnvollerweise einzulegen ist. Egal welches Rechtsmittel eingelegt werden soll: Zu beachten ist, dass das Rechtsmittel innerhalb einer Frist von einer Woche ab Verkündung des Urteils beim zuständigen Gericht einzulegen ist!

Die Berufungsinstanz ist eine neue Tatsacheninstanz. Deshalb werden ggf. alle Zeugen nochmals gehört und sämtliche weiteren Beweismittel müssen erneut in die Verhandlung eingeführt werden. In einem Berufungsverfahren kann Ihr Verteidiger dem Gericht neue Beweismittel vorlegen, welche in der ersten Instanz noch nicht Gegenstand des Verfahrens waren. Im Rahmen der Berufung ist beispielsweise zu entscheiden, ob weitere Zeugen, die Hinzuziehung eines Sachverständigen oder die (ergänzende) Einlassung des Angeklagten sinnvoll erscheinen. Im Berufungsverfahren ist dafür Sorge zu tragen, dass alle Beweismittel vorgebracht und alle Tatsachen mitgeteilt werden, die für das Verfahren von Bedeutung sind. Versäumnisse in der ersten Instanz können dadurch geheilt werden. Es empfiehlt sich deshalb, einen kompetenten Strafverteidiger zu beauftragen, damit wertvolle Chancen nicht ungenutzt bleiben.

Das Rechtsmittel der Revision unterscheidet sich grundlegend vom Berufungsverfahren. Die Revision ist keine neue Tatsacheninstanz, sondern das Revisionsgericht überprüft das letztinstanzliche Urteil allein auf Rechtsfehler. Die Revision ist die letzte Möglichkeit, die Rechtskraft eines strafrechtlichen Urteils und die damit verbundene Strafe abzuwenden oder aber zumindest zu mindern. Nach dem Revisionsverfahren kommt nur noch unter sehr engen Voraussetzungen ein Wiederaufnahmeverfahren oder eine Verfassungsbeschwerde in Betracht.

Für einen erfahrenen Strafverteidiger bietet die Revision vielfältige Möglichkeiten, ein bereits ergangenes Urteil ganz oder teilweise aufheben zu lassen, sofern die Grundlagen im Rahmen der Tatsacheninstanz durch entsprechende Beweisanträge oder Beanstandungen von Verfahrensfehlern gelegt worden sind. In der Revision gilt es, versäumte Verteidigungschancen aus vorherigen Verhandlungsabschnitten aufzuspüren und diese in der Revisionsbegründung überzeugend und vollständig vorzutragen. Um erfolgreich Sach- und Verfahrensrügen vorzubringen, bedarf es vertiefter Kenntnisse im materiellen Strafrecht und im Strafprozessrecht. Rechtsanwalt Johannes Siegmund ist Fachanwalt für Strafrecht. Wenn Sie Fragen zu einem laufenden Verfahren oder einem bereits ergangenen Urteil haben, zögern Sie nicht und vereinbaren Sie noch heute einen Beratungstermin. Wir beraten Sie kompetent über Ihre rechtlichen Möglichkeiten. Bei drohendem Fristablauf oder in sehr dringenden Fällen können Sie Herrn Rechtsanwalt Siegmund über den strafrechtlichen Notdienst auch außerhalb der üblichen Bürozeiten erreichen:

Notdienst




Johannes Siegmund

Rechtsanwalt
Fachanwalt für Verkehrsrecht
Fachanwalt für Strafrecht

Markus Karrer

Rechtsanwalt
Fachanwalt für Erbrecht

Frank Junginger

Rechtsanwalt
Fachanwalt für Familienrecht

Désirée Basile

Rechtsanwältin



Postanschrift:
Postfach 11 01 20
D-86026 Augsburg

Hausanschrift:
Johannisgasse 8
D-86152 Augsburg

Telefon: (0821) 455 450-0
Telefax: (0821) 455 450-10

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.domkanzlei.de

Gerichtsfach 15/5



USt.-ID-Nr.:
DE241734431

 

© 2014 Anwaltskanzlei am Dom - Siegmund & Karrer, Augsburg